Anikas & Kays Reiseseite

Auf gehts nach Down Under......

Sobald wir unsere Reise begonnen haben, werdet ihr hier in hoffenlich regelmäßigen Abständen Reiseimpressionen von uns erfahren.

 

Singapur

Blick auf den Singapur River
Hier werden Schiffe auf Dächern gebaut...
Wahnsinnige Architektur
Und Lilly findet Chinatown zum kugeln

Nun haben wir unseren ersten Tag und unsere erste Nacht in Singapur verbracht und es ist wirklich so überwältigend und sauber wie man es überall liest und sieht. Wohnen tuen wir in einem kleinen aber feinen Hotel mitten in Chinatown, einem Viertel von Singapur. Das Sightseeing ist aufgrund des tropischen Klimas zwar eine echte Herausforderung, aber wir haben trotzdem fantastische Dinge gesehen. Es ist eine tolle Erfahrung in einem Staat zu Gast zu sein, in dem alle Religionen und Ethnien eng zusammenleben und sich respektieren. 

Morgen geht es dann weiter nach Down Under---> Next stop : Brisbane.

Brisbane

Nach weiteren 7 Stunden Flug, die aber zum Glück recht schnell überwunden waren, sind wir in Brisbane gelandet. Der Empfang bei der Einreise war trotz strenger Kontrollen (Das mitbringen von Lebensmitteln und Saatgut ist strengstens untersagt) mit Suchhund etc. sehr freundlich und man hatte wirklich das Gefühl auch von den Grenzbeamten als Gast empfangen zu werden.

Endlich haben wir wieder "normales" Klima mir 22° und normaler Luftfeuchtigkeit. Die Wohnung in der wir zur Untermiete sind ist wie im Inserat versprochen ein wirklicher Luxus mit Pool, riesiger Küche und unser Schlafzimmer mit einem ultrabequemen KingSize Bett.  

Nach der Ankunft nur ein kurzes Regenerationsnickerchen gemacht, man will ja schließlich auch in der Zeitzohne ankommen, und dann zur Erkundung in den Stadtkern von Brisbane gelaufen. Unsere Unterkunft liegt sehr zentral, was das Erkunden natürlich um so einfacher macht.

Ein paar erste Impressionen sehr ihr unten. 

 

Das Erstellen des Blogs wird hier ein wenig zur logistischen Herusforderung, denn die Bandbreite des Internets ist in Australien noch sehr schmal, so dass man deutlich merkt wenn die Menschen zuhause sind und alle im www unterwegs sind.Erinnert ein wenig an die Anfänge des ISDN Internets...

Leider ist es mir bislang nicht geglückt irgendwelche Fotos hochzuladen, da das Internet hier zu langsam ist. Aber keine Sorge. Bilder fokgen .... :-)

Ein paar Bilder liessen sich nun doch noch hochladen, allerdings haben diese drei Bilder ca. 30 Minuten benötigt....

 

Die letzten beiden Tage haben wir Brisbane erkundet. Da unser Apartment sehr zentral liegt ist das alles praktischerweise zu Fuß möglich. Ein Hoch auf meine Frau, die diese perfekte Location ausgesucht hat. 

Angesehen haben wir uns die City, die wirklich ein wenig an eine Mischung aus Miami und New York erinnert. Das Ganze aber so dermaßen sauber und unchaotisch, dass man sofort ein freundliches Dauergrinsen entwickelt.

Im botanischen Garten hat man sich aufgrund der lustigen fremden Vogelarten ein wenig wie im Jurassic Park gefühlt. Im doch sehr lauten Stadtbild eine grüne Oase der Ruhe.

Danach haben wir eine "Rundfahrt" auf dem Brisbane River gemacht. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, im Dunkeln eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline. Diese "Rundfahrt" findet mit einem kleinen Bötchen in der Größe unserer Bremer Sielwallfähre statt. Es ist komplett kostenlos und dient dem Brisbaner auch als reguläres Beförderungsmittel über und auf dem Fluß. 

Heute folgte dann ein Ausflug zur South Banc. Ein innerstädtischer Erholungspark mit künstlich angelegtem Pool inkl. Sandstrand, riesigem Spielplatz für Kinder aller Altersklassen und öffentlichen BBQ Grills und alles wieder komplett kostenlos.... Merkwürdig, wie eine Stadt das schafft nur mit Steuergeldern..... ?

Morgen geht es dann weiter. Geplant ist ein Besuch bei Freunden hier in Brisbane und der Besuch einer Koala Station. Es folgen also wahrscheinlich sehr sehr süße Fotos....

 

Wie versprochen gibt es heute ein paar klassische Australier zu sehen. Wir waren zusammen mit Britta und Ben im Loone Pine Sanctuary. Koalas, Tasmanische Teufel, Wombats und  auch Kängurus gab es zu sehen, anzufassen und natürlich zu fotografieren. 

 

 

An unserem letzten Tag in Brisbane haben wir unseren Camper abgeholt. Unser "Zuhause" für die nächsten 2,5 Wochen. Die Einweisung in das Fahrzeug und die Besonderheiten des australischen Straßenverkehrs (Wenn du nicht in der Mitte der Straße sitzt...... dann fährst du auf der falschen Seite, also schnell wieder zurück nach links!) dauerten ca. 2 Stunden. Mit ein wenig Herzklopfen ging es dann los, rechts steuern und links fahren und dann auch gleich schon ein Kreisverkehr..... Aber, es läuft erstaunlich gut. Man gewöhnt sich tatsächlich schnell an das links fahren. Zum Glück habe ich den Sprinter in dieser Größe über Jahre als RTW gefahren, so dass es sich richtig vertraut anfühlt. Der Campingausbau und die Ausrüstung sind absolut perfekt, so dass es von Anfang an richtig Spaß macht.
Unser erster Stop war bei Freunden in Tallebudgera. Ein total schönes kleines Häuschen an einem See mit gaaaaaaaaaaaaanz vielen Fröschen aber eben auch ganz viel Natur. 
Dort haben wir einen tollen Ausflug in die Berge in den Regenwald gemacht und eine Vogelstation besucht. Wanderung durch den Regenwald und Treewalk inklusive. Als Highlight am Ende noch King parrots und andere Vögel aus der Hand füttern. Aber seht selbst auf den Fotos.
Wir sind dann nachmittags noch auf unsere Reise weiter gen Norden gestartet. Nächster Halt, Bribie island.
Im Dunkeln dort angekommen den kleinen Sprinter noch flux auf dem Campingplatz in Position gebracht und sich von den genial sauberen und modernen sanitären Anlagen überzeugt und dann die Augen zugemacht. 
Am nächsten Tag sind wir beim Öffnen der Vorhänge vom türkisblauen Pazifik begrüßt worden. Auf den Fotos kann man sicherlich gut erkennen, daß es auch Lilly super gefallen hat :-)
Es folgte dann nach tollem Frühstück unter blauem Himmel (Das Brot hier ist...... naja sie nennen es Brot) die Fahrt nach Noosa. Dort angekommen einmal die Promenade langgefahren und festgestellt, total überlaufener Touristenort mit einem tollen Strand aber nichts für uns. Und schon garnicht mit einem Parkplatz für ein 8 Meter langes rollendes Ungetüm. 
Also 3 Stunden weiter nach Point Vernon/ Hervey Bay. Auf der Fahrt konnte man immer wieder die absolute Weite des Landes bewundern, so daß einem die Fahrt nicht so lange vorkam.
Hier sind wir auf einem sehr guten Campingplatz untergekommen der ebenfalls so ziemlich jeden seiner Art in unseren heimatlichen Gefilden in die Tasche stecken kann. Großer Pool inkl. Whirlpool, überdachter Spielplatz für die kleinen, große Gemeinschaftsküche inkl BBQ im Freien und wieder sanitäre Anlagen die absolut sauber sind. Selbst für Kinder gibt es einen extra Raum  mit Wanne und Wickeltisch für die ganz Kleinen.
Am zweiten Tag hier haben wir in den Nachmittagsstunden eine "kleine" Wanderung an die Strandpromenade gemacht. Pro Weg gute 2 Stunden Fußmarsch. Also nichts Unnormales für die Größenverhältnisse hier. Aber dort angekommen wurden wir mit einem super leckeren Burger und einem leckeren kalten Bierchen belohnt (Bier für mich und Wasser für Anika).
Auf dem Weg konnten wir diverse Bäume bestaunen in denen hunderte Flughunde hingen, die dann nach Anbruch der Dunkelheit den Himmel bevölkerten. An der ganzen Promenade gab es überall kostenlose Wasserspielflächen für Kinder und Sportmöglichkeiten für Jung und Alt. Natürlich immer mit gemütlichen Sitzgelegenheiten dazwischen und den obligatorischen BBQ Möglichkeiten und öffentlichen Sanitäranlagen.
Morgen geht es dann weiter nach Agnes Water. Als Übernachtungsplatz hat Anika was Besonderes rausgesucht. Campen mitten in einer Känguru Aufzuchtstation mit lauter Kängurus um einen herum und einem angeblich unbeschreiblichen Ausblick über Agnes Water und 1777.... wir werden bei Zeiten berichten.

Das Schreiben des Blogs, im speziellen das Hochladen der Fotos, bleibt weiterhin eine logistische Herausforderung da das WWW hier auch nicht schneller ist als in Brisbane.
 
 

Horizon kangaroo sanctuary

Unser CamperWiki hat wirklich nicht zu viel versprochen als es einen unbeschreiblichen Ausblick und ein unvergessliches Erlebnis angekündigt hat, wenn man auf dem kangaro sanctuary campt. Die Anfahrt war zwar als schlecht befahrbar weil sehr steil beschrieben, aber im Endeffekt war es kein Problem unserem Campervan den Berg hoch zu bugsieren. Belohnt wurden wir mit einer grandiosen Aussicht über 1770 und Agnes Water. 1770 ist übrigens der Ort an dem Thomas Cook angelandet ist und Australien "entdeckt" hat. Er muss wirklich geglaubt haben er ist im Paradies gelandet...
Gecampt wurde übrigens wirklich mitten zwischen den Kängurus. Irgendwann war es auch ganz normal, dass ein oder zwei (sogar mit Baby das aus dem Beutel schaute) neben einem saßen oder lagen man gemeinsam die Aussicht genoss.
Vom Ausblick und der entspannten Einsamkeit hätte man noch länger bleiben können, wenn nicht auch   noch andere Lebewesen dieses Umfeld paradiesisch finden würden. Tagsüber haben die sandflies uns  zum Fressen gerne gehabt. Klitzekleine Fliegetiere, ungefähr so groß wie eine Obstfliege, aber einen Bluthunger wie ein Vampir...
Und als die Sonne dann weg war sind zwar auch die Bluthungrigen zu Bett gegangen, aber dafür kamen die Tiere ohne Beine, Arme und Flügel dann raus.... O-Ton unseres Nachbarn. „Oh, there is a little snake. Be a little bit attended, it might be a brown head snake...." Bedeutet zusammengefasst: Eine sehr kleine unscheinbare Schlange, die mit dem Gift eines Bisses 5 Erwachsene töten kann. Also war der abgeriegelte Innenraum unseres Campers ab dem Zeitpunkt  eine angenehme Umgebung...
Der Sonnenaufgang über den Bergen als Aussicht vom Bett unseres Campers war ein toller Start in den Tag. Nach der erfrischenden Regenwasserdusche gabs dann Frühstück.... und Kaffee und ein paar sehr gute Tips vom Betreiber des Känguru Aufzuchtstation  Garry. 
Ein Tip war, bis 1770 zu fahren, bis es nicht mehr weiter geht... gesagt, getan und die Belohnung war ein genialer Ausblick inkl. Walen die aus dem Pazifik hüpften.
Dann noch der Versuchung in 1770 am Strand nicht widerstehen können und ab ins türkisblaue 
Wasser....

Nächster Halt : Rockhampton

Angekommen an unserem nächsten Ziel. Eine campersite direkt zwischen den Kängurus und mit einem grandiosen Ausblick direkt aus unserem Campervan...

Rockhampton

Nun haben wir auch Rockhampton kennengelernt. Eine mittelgroße Stadt mit Allem was die "Zivilisation" so an Dingen hervorgebracht hat, KFC, Hungry Jack, McDonalds, Shoppingmalls usw. Also nichts was man so wirklich braucht. Der Campingplatz war auch nur Kategorie "ganz okay" und irgendwie hatten wir das Gefühl nicht wirklich willkommen zu sein. (Übrigens scheinbar normal in dieser Stadt wie wir an unserer nächsten Station von Einheimischen erfahren sollten).
Ein wirklich großes Plus an dieser Station war der  Hotstone Grill. Empfangen vom wohl freundlichsten Restaurantbesitzer den wir je getroffen haben, wurden wir in die Abläufe des Steak- selber-grillens auf einem 400°C heißen Stein eingewiesen und bekamen noch den Hinweis dass er der Überzeugung sei, dass das Oktoberfest eine reine Propagandaerfindung der deutschen Regierung sei, da die letzten Tage viele Deutsche zum Essen da gewesen seien und ausschließlich Wasser zum Essen bestellt hätten. Es folgte der Hinweis, dass er 12 verschiedene Sorten Bier im Sortiment hätte. Also war er augenzwinkernd der Meinung, dass wir Deutschen überhaupt kein Bier trinken.
Ich hab den Hinweis natürlich verstanden und orderte ein australisches Bier. Natürlich kein Foster, denn das trinken hier nur die Touris...
Die Steaks waren der absolute Hammer und ich bin echt am überlegen mir Steinplatten für meinen Grill zu beschaffen :-D
Der nächste Stop am nächsten Tag sollte Clairview werden. Wir mussten am Morgen feststellen, daß die Sandflies uns scheinbar am Abend zuvor zum Fressen gern hatten, denn ich konnte die Anzahl der Bisse an meinen Beinen nicht mehr zählen. Unsere Mückenstiche in Deutschland sind dagegen ein kleines Kribbeln. 

 

 

Nächster Halt:  Clairview

 

 

 

 

Kurz nachdem wir Rockhampton verlassen haben wurden wir von der Polizei vom Motorway gewunken und zwar nicht nur wir sondern alle Autos in beide Fahrtrichtungen. Wir wurden schon am Anfang unserer Reise darauf vorbereitet, daß dies in Australien ganz normal sei. Ziel der Aktion: Alle Autofahrer werden auf Alkohol kontrolliert. Also durfte ich das erste mal in meinem Leben einen Alkoholtest machen und wir wurden kurz darauf mit einem freundlichen "have a good day" wieder auf die Fahrt zurückgeschickt. Eine wie ich finde total gute Sache, die man in Deutschland gerne genauso einführen könnte.
 

Hier erwartete uns das absolute Gegenteil zum Vortag. Ein ganz kleiner Campingplatz direkt am Meer gelegen mit idyllischem Blick über den Strand. Die Menschen absolut freundlich, entspannt und in Plauderstimmung, so daß man sich sofort wohl fühlte. Hier erfuhren wir dann auch, daß in Rockhampton die Rednecks wohnen. So nennen auch die Australier ihre unfreundlichen, muffeligen Artgenossen. Also lagen wir mit unserem Empfinden nichts so ganz daneben.
Hier verbrachten wir zwei Tage und Nächte und ließen beim Blick unter Palmen auf den Pazifik die Seele baumeln. Und tatsächlich sprangen am Horizont die Delphine aus dem Wasser. Absolut paradiesisch! 
Lilly hat hier dann auch für sich beschlossen, was die Erwachsenen sich da immer in den Mund schieben und verspeisen, das interessiert mich ab heute auch ! Egal ob Becher, Flasche, Brot oder Löffel, nichts war mehr sicher vor ihren Händen und ihren beiden kleinen Zähnen. So dass sie hier an ihrem 7. Monatsgeburtstag das erste mal pürierte Süßkartoffel mit  Apfel und Kürbis bekommen hat... eine Schnappschildkröte ist ein zahmes Tierchen gegen sie... 

Nächster Halt: Airlie Beach

(Das mit den Fotos werde ich hoffentlich spätestens in Sydney wenn nicht schon vorher nachholen können, denn WiFi bzw. Internet ist hier Glückssache...)
  

Nächster Halt Airlie Beach


 Nach ein paar Kilometern (280) die aber irgendwie kürzer als in Deutschland wirken, haben wir Airlie Beach erreicht. Genaugenommen ist es Flametree. Nach ein paar Kurven durch den Regenwald erstreckt sich dann plötzlich die Küste vor einem und man meint, man sei in Monaco oder Nizza gelandet. Unser Campingplatz für die nächsten Tage ist so eine Art kleine Oase im Regenwald und wir sind wieder mal sehr herzlich empfangen worden und haben einen super Stellplatz im Schatten von Palmen bekommen.
Morgen werden wir dann mal Airlie Beach besuchen und für Dienstag haben wir einen Bootsausflug auf die Whitsunday islands gebucht.

Nun liegt unser Aufenthalt in Flametree schon zwei Tage hinter uns und man kann wohl behaupten, dass er traumhafte Eindrücke hinterlassen hat. 
Insgesamt waren wir drei Tage auf diesem schönen Campingplatz und auch dort haben wir wieder sehr nette und hilfsbereite Australier kennengelernt. 
Denen haben wir auch die Ausflugstips zu verdanken. 
Am ersten Tag dort haben wir uns auf den Weg nach Dingo Beach gemacht. Nach 50 km Fahrt  vorbei an unendlichen Farmen haben wir dann einen kleinen aber umso idyllischeren Strand erreicht. Dingo Beach.Ein guter Ort um unter den Palmen liegend mit Blick auf das Meer die Seele baumeln zu lassen.Ein paar Eindrücke findet ihr in der Fotogalerie unter diesem Text.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher zu den Cedar Creek Falls. Ein paar Kilometer tief in den Busch rein und dann ist man an einer Steinwand angekommen von der Wasserfälle in eine kleine Lagune fallen. Ein wenig mystisch der Ort. Auch davon in der Fotogallerie einen Eindruck.
Der nächste Tag  gehörte unserem Ausflug mit dem Katamaran zu den Whitsunday Islands. Wir besuchten mit dem Katamaran drei Inseln. Zuerst machten wir Halt direkt auf Whitsunday Island und badeten natürlich auch, am angeblich schönsten Strand der Welt. Und was soll man sagen, wir sind beide der Meinung das diese Aussage stimmt. Weißer Sandstrand und glasklares türkises Wasser, soweit der Blick reicht.
Das Anlanden dort geschah per Schlauchboo mit " wet landing" am Strand, bedeutet: Man muss vom Schlauchboot ins flache Wasser und dann an den Strand waten. Mit Lilly dabei schon ein wenig aufregend das Ganze, aber letztendlich alles halb so wild.
Belohnt wurden wir dann nach einem kurzen Auf- und Abstieg durch den Wald mit einem unfassbar schönen Ausblick auf den whitehaven beach. 
Wieder zurück an Board gab es dann ein wirklich leckeres Lunchbuffet und weiter gings zu den Ausläufern desgreat barrier reef. Entweder Schnorcheln oder Glasbodenboot fahren. Wir haben uns mit Lilly dann für die Glasbodenboot Tour entschieden, weil es für Lilly keine passende Schnorchelausrüstung gab.....
Das was wir dann sehen durften war wirklich fantastisch !!! Und als Krönung auch noch ne große Meeresschildkröte :-)
Letzte Station am Ende des Tages war Daydream island. Noch mal im Schatten der Palmen zwischen grasenden Kängurus am Strand in die langsam untergehende Sonne schauen.....
Zusammengefasst ein traumhaft schöner Tag !

 

Townsville / Magnetic Island

Nächster Halt: Townsville

Wieder 3 1/2 Stunden Fahrt mit unendlichen Zuckerrohrfeldern , Weiden und Wäldern und dann taucht Townsville auf. Eine mittelgroße Stadt mit allem was unterhaltsam und lecker ist :-) Hier haben wir dann den angeblich besten Burger in Townsville probiert.... er war ganz okay, aber wir haben wirklich schon bessere gegessen. 
In Townsville scheinen die Menschen einen gewissen Körperkult zu betreiben. Bei unserem Verdauungsspaziergang zurück zum Camper, hatten wir das Gefühl, das so ziemlich jeder Bewohner joggend an uns vorbeikam...
Heute waren wir dann zu einem Ausflug auf Magnetic Island. 20 Minuten mit der Fähre rübergesetzt und dann scheinbar mitten in der Hauptstadt der Backpacker gelandet. Jedenfalls hatte fast jeder mannshohe Rucksäcke dabei und wir mussten leider feststellen, daß es  ein Trend unter der backpackern zu sein scheint, an der persönlichen Hygiene zu sparen. Ja wir hatten 31 Grad und auch wir haben permanent geschwitzt.... Aber die Erfahrung zeigt, wenn man regelmäßig duscht, dann riecht man eigentlich auch eher weniger nach altem Schweiß.... Und 1A Duschen gibt es hier in Australien wirklich  überall. Aber hierzu lieber keine weiteren Ausführungen...
Landschaftlich ist Magnetic Island auch sehr schön. Tropische Hitze aber erträgliche trockene Luft. Den Rundgang über den 4,5 km langen Forest walk mit Koalas in den Eukalyptusbäumen mussten wir mangels Schatten und besagten 31 Grad leider abbrechen, da es einfach zu heiss war um Lilly in der Manduca die Strecke zu tragen. Also sind wir weiter zur Horseshoe Bay und haben uns an den Strand gehauen und uns im Pazifik abgekühlt.
Nun liegen wir etwas geschafft im klimatisierten Camper ( Ja, wir haben beschlossen die Klimaanlage zum Schlafen laufen zu lassen, damit wir nachts zum Schlafen und Ausruhen kommen. Ab Clairview war es nur mit offener Dachlucke einfach nicht mehr auszuhalten...)
und haben nach allgemeinem Duschen und Kind Baden gerade unseren nächsten Stop Cains geplant.

  

Cains / Daintree / Port Douglas

Nach etwas längerer Zeit nun wieder ein paar Neuigkeiten.

Von Townsville sind wir nach Cains weitergefahren. Eigentlich das Ziel unserer Caravan Reise. Aber da wir noch ein paar Tage übrig hatten bis es nach Sydney gehen sollte, haben wir die Reise spontan noch ein wenig erweitert. Und es sollte sich lohnen...

Die Fahrt nach Cains war genau wie die Fahrten davor, trotz vier Stunden, wieder sehr angenehm zu fahren. Man konnte an der Landschaft genau erkennen, daß wir uns nun  wirklich in der subtropischen Klimazone befanden. Viel grüne Landschaft, exotische Pflanzen und Regenwald auf allen Bergen, soweit das Auge reicht. Zum Glück hatte der Sprinter eine ausgezeichnete Klimaanlage, denn draußen waren 30° und Luftfeuchtigkeit über 80%. 
In Cains selber hatten wir uns einen Campingplatz, Crystal Cascades, etwas außerhalb der eigentlichen Stadt rausgesucht, der damit warb, daß es garantiert keine Sandflies und Mossis dort geben würde. Nach den letzten Tagen klang das wie eine Oase. Denn auch wenn DEET angeblich gesundheitlich unbedenklich sein soll, so muss ich es trotzdem nicht auf und im Körper haben. Und Anika und Lilly waren den Biestern ja quasi schutzlos ausgeliefert.  
Der Campingplatz war wirklich sehr schön gelegen. Mit Blick auf die Regenwaldbewachsenen Berge drumherum. Sandflies und mossis gab es wirklich keine, aber dafür haben die Mücken scheinbar die Beschreibung nicht gelesen.... Aber sie hatten wenigstens eine Größe bei der man sie sehen konnte und das typische Geräusch, dass einen alarmiert, wenn sie um einen herumschwirren.
Von dort aus konnte man wirklich schöne Ausflüge starten. 
Unter anderem waren wir an dem Ort, der Namensgeber für unseren Aufenthalt war, den Crystal Cascades. Das sind Wasserfälle, die sich sich über mehrere Ebenen durch den Regenwald schlängeln. Die Natur dort war atemberaubend und dort haben wir den wohl größten und beeindruckendsten Schmetterling gesehen, den Mountain Swallowtail oder auf Deutsch, den Bergschwalbenschwanz. Beeindruckend groß und leuchtend Blau. Irgendwie passte er zu der beeindruckenden Landschaft. Als Highlight habe ich mich dann ins Wasser getraut. Aber auch nur, weil man dort tatsächlich schwimmen durfte. Keine Krokodile ! Es war super beeindruckend im kristallklaren Wasser zu schwimmen und dabei die Regenwaldbewachsenen Steilhänge um einen herum als Aussicht zu haben. Ein paar Eindrücke findet ihr in der Bildergalerie.
Da wir noch ein paar Tage Zeit hatten, die wir als Reservezeit für die Fahrt eingeplant hatten, ging unsere Reise dann noch weiter in den Norden.

Nächster Halt: Daintree Nationalpark

Die Fahrt in den Daintree Nationalpark war spannend. Entlang an der Steilküste mit Blick auf den türkisfarbenen Ozean ging es weiter Richtung Norden. Noch wärmer, noch feuchter.... aber noch beeindruckendere Eindrücke. Unser Ziel lag direkt im Nationalpark. Laut Beschreibung dem ursprünglichsten Regenwald in Australien. So mussten wir dann auch mit einer Kabelfähre über einen Fluss übersetzen, an dem große Warnschilder standen, daß man sich dem Ufer nicht nähern solle, da Krokodile plötzlich und unerwartet zuschlagen würden..... Auf der Fähre galt auch striktes Aussteigeverbot. Und irgendwie musste ich spätestens hier an Crocodile Dundee denken ;-)
Die Fahrt ging spannend weiter. Eine schmale, aber immerhin asphaltierte Straße  in engsten Kurven durch die Berge des Regenwaldes. Aber wieder belohnte die unfassbare Aussicht. (Bilder ebenfalls in der Gallerie) Unser "Campingplatz" war dann hinter der einzigen Tankstelle im gesamten Gebiet, die auch gleichzeitig Poststelle und Supermarkt war. Hier war es so heiss und so voller Mossis und anderer Blutsauger, dass wir den Rest des nurnoch kurzen Tages im Camper zugebracht haben, was auch Lilly ganz recht kam, da sie ein wenig der nächste Zahn beschäftigte.
Die Besichtigung der Dusche endete bei mir mit der Feststellung, daß auch eine etwas größere Spinne (in Deutschland hätte man sie als riesig eingestuft) sich dort ganz wohl fühlte. Und ich auch  nicht unbedingt duschen musste.....
Am nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen, unbedingt einen Gang durch den Regenwald zu machen. Also noch ein wenig nördlicher gefahren und nach einer Kurve standen plötzlich zwei "Vögel" auf der Straße. Größe: ca 1m. Auch wenn immer wieder Warnschilder darauf hinwiesen dass ggf. Cassowarys rumlaufen würden, so hat man uns gesagt, daß man sie eigentlich nie zu Gesicht bekommt. Aber wir hatten richtiges Glück. Zwei Stück, ein männliches und ein weibliches. Wirklich sehr beeindruckend.   
Zum Glück mussten wir uns nicht selber durch den Busch schlagen, es gab einen fantastisch angelegten "Lehrpfad" quer durch den Regenwald und die Mangroven. Am Anfang der kleine Hinweis, das man einen Bogen um die Schlangen machen soll. Wer sich fragt, warum die Gitter der Wegeinfassung im Mangroventeil so massiv sind.... Salzwasserkrokodile werden bis zu 5 Meter lang...
Hier war wirklich alle paar Meter etwas zu bestaunen ! Ein kleiner Eindruck in der Bildergallerie.

Unser nächster und auch letzter Stop im Camper war Port Douglas.

Diesesmal nur eine gute Stunde Fahrt und unser Ziel in Port Douglas war ein sehr zentral gelegener Camping Platz. Port Douglas war das Gegenstück zum Vortag. Ein super gepflegter Campingplatz, 10 Minuten Fußweg an den Strand (Ohne Krokodilgefahr) Und insgesamt ein Ort den man in Deutschland vielleicht mit einem der Ostseebäder vergleichen könnte. Nur eben tropisch und mit einem Blick vom Strand auf grünbewachsene Berge.
Von einer netten Dame des Campingplatzes haben wir für den Abend ein Restaurant in einem Yachtclub im Hafen empfohlen bekommen. Es gab bei netter Aussicht auf die großen Yachten leckeres Seafood.
Am nächsten Tag haben wir unsere. Camper leergeräumt und unser Hab und Gut wieder in Koffer und Rucksäcke verstaut. Es war die letzte Nacht in unserem temporären rollenden  Zuhause. Nach 2749 km haben wir unseren wirklich bequemen und praktischen und schön klimatisierten Camper 
dann in Cains wieder abgegeben. Morgens um 9 Uhr bei schon 29° .
Die nächste Nacht in Cains haben wir in einer AirBnB Unterkunft in Machans Beach, einem Vorort von Cains verbracht. Ein sehr schönes Haus mit tollem Flair, aber leider ohne Klimaanlage. 
Auch hiervon ein kleines Foto in der Gallerie.

 

Zusammenfassend war es eine fast dreiwöchige Tour über fast 2800 Kilometer und durch unterschiedliche Klimazonen, die Eindrücke hinterlassen hat ! Es waren so viele bizarre, atemberaubende aber auch anstrengende Eindrücke die dort auf einen einwirkten, dass es manchmal ein wenig dauerte bis man es fassen konnte. Besonders stolz waren wir auf unsere kleine Maus, die sich als Reiseprofi präsentiert hat. Fast immer gut gelaunt, während der Autofahrten friedlich schlafend und sobald ein Baum oder Wasser auftauchte leuchtende Augen. Außerdem sorgte sie bei so manchem Campingplatz und Restaurantbetreiber für gute Laune und für uns dementsprechend gute Plätze :-D

Ein weiteres großes Lob schon an dieser Stelle an meine Frau, die diese Entdeckungsreise durch Australien so toll organisiert hat :-*

 

Dann ging es weiter nach Sydney. 

  

Das CMS von 1und1 ist leider nicht zu überzeugen alle Bilder in vernünftiger Ausrichting darzustellen. Nun müsst ihr leider euren Bildschirm zum Teil hochkant stellen um die Bilder vernünftig zu sehen.

Sydney

Dann ging es weiter nach Sydney. 

Drei Stunden, ein kurzer Inlandsflug für australische Verhältnisse, von Cains nach Sydney. Beim Blick aus dem Fenster konnte man sehen, das große Teile der Landschaft entweder aus Regenwald bestanden oder landwirtschaftlich genutzt wurden. Der Ausblick war jedenfalls grandios. Nach dem Start noch Regenwald der direkt in den türkisblauen Ozean überging veränderte sich dei Landschaft eben, je weiter wir südlicher kamen. 
Erfreulicherweise flogen wir auch über Magnetic Island, so dass ich ein paar Fotos von oben machen konnte.
In Sydney  angekommen haben wir uns über die moderaten Temperaturen gefreut. Eigentlich ein Temperatursturz von ca. 13 Grad...
Nach etwas dubioser Taxifahrt mit einem Fahrer der scheinbar weder sein Auto noch die Stadt gut kannte, der aber zu allem Überfluss auch nicht auf sein Navi hören konnte oder wollte,  erreichten wir unsere AirBnb Unterkunft in St. Peters. 
St. Peters ist ein Stadtteil von Sydney in dem viele alte kleine Häuser aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts stehen. Viele kleine Bars und Cafés und buntes Zusammenleben. Nur nicht so Hipstermäßig wie in Berlin oder mittlerweile auch in unserem Viertel in Bremen.
Hier haben wir die nächsten Tage in einem ehemaligen Tonstudio im Harten einer dieser alten Häuser gewohnt, das sehr praktisch und liebevoll zu einer kleinen Wohnung umgebaut wurde.
Am nächsten Tag konnten wir feststellen, dass die Wohnung sehr verkehrsgünstig liegt. 10 Minuten zur nächsten Bahnstation gelaufen, die freundlicherweise von unseren Vormietern  überlassenen Opalkarten (eine Art BOBKarte für alle Verkehrsmittel inkl. Fähren etc. in Sydney) aufgeladen und dann 10 Minuten mit dem Zug in die City gefahren. 
Wir haben beschlossen an der Town Hall auszusteigen, da sie sehr zentral liegt und hier einige der älteren Gebäude der Stadt liegen. Sehr hübsch anzusehen war dann das Queen Victoria Buliding, im viktorianischen Stil gebaut, mit allerlei Prunk und Schnörkeln, beherbergt es dutzende von Cafés und kleiner Läden. Ideal um dem angekündigten Regen inkl. Gewitter aus dem Weg zu gehen. 
Zum Glück hat es irgendwo anders in Sydney geregnet, so dass wir weiter durch die Stadt schlendern konnten. Erste Assoziationen mit New York kamen auf, nur das die Stadt insgesamt aufgeräumter, sauberer und nicht historisch gewachsen wirkt. Sehr viele ultramoderne Gebäude und zwischendurch mitten drin eine Kirche oder Regierungsgebäude aus der Gründungszeit Ende des 18. Jahrhunderts.
Da das Wetter sehr schön war und wir gelesen hatten, dass man Sydney unbedingt vom Wasser aus gesehen haben muss. haben wir eine Fährfahrt nach Manly gemacht. Ein weiterer Stadtteil von Sydney, der nach einer halben Stunde Fährfahrt gen Norden erreicht war. So konnten wir die Oper und die Sydney Harbour Bridge vom Wasser aus betrachten und feststellen, dass Sydney sehr zerklüftet ist und viele idyllisch gelegene Häuser mit Blick  auf das Wasser besitzt, die vom Aussehen her meist passend einen Bentley vorm Haus stehen hatten und eine 20 Meter Yacht hinterm Haus liegen...
Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt und lies sich auch ganz praktisch mit der Opalcard  bewerkstelligen.
Tags darauf haben wir eine klassische Tourisightseeingtour mit dem Hop on Hop off Bus gemacht. 
So haben wir interessante Seiten und Orte in Sydney gesehen, die wir sonst übersehen hätten, oder deren Bedeutung wir garnicht erfahren hätten.Insgesamt sind wir an diesem und am folgeden Tag so einige Kilometer zusammengelaufen um weitere schöne oder interessante Ecken von Sydney zu erkunden. Unter anderem haben wir einen Spaziergang im Botanischen Garten gemacht, von der Sydney Oper kommend einmal quer durch zu St. Martin. 
Weiter haben wir uns tags darauf The Rocks besucht. Einen der wirklich alten und historischen Stadtteile. Dort war ein netter Streetfood Markt. Auf dem ich einfach nicht widerstehen konnte mir ein großes Baguettebrötchen mit Pulled Pork und coleslaw garniert mit gebackener Schweineschwarte zu besorgen. Lecker !!!
Am Samstag Nachmittag haben wir Darling Harbour besucht. Einer von vielen Häfen in Sydney. Allerdings mit unzähligen Restaurants und Unterhaltung (Sea Life, iMax, Zoo etc.) bestückt. Interessant zu beobachten war, dass die Jugend dort in Abendkleidung so gegen 17 Uhr auftauchte um dann zum Feiern auf größeren Schiffen zu verschwinden, die scheinbar hierfür gechartert werden konnten. Als Unbeteiligter war das ganze interessant zu beobachten. Gegen Abend hatten wir dann die Qual der Wahl eines der unzähligen Restaurants zum Abendessen auszuwählen, denn wir wollten die Zeit überbrücken bis zum Feuerwerk dass dort um 20.30 Uhr stattfinden sollte. So einfach war es dann nicht eines zu finden, das erstens bezahlbar war und zweitens überhaupt noch einen Tisch zu vergeben hatte. Wir sind dann in einem der Restaurants doch noch fündig und satt geworden und haben uns dann vor Feuerwerksbeginn schöne Plätze auf einer Brücke über den Hafen gesichert. Es waren unzählige Asiaten zugegen, die generell das Stadtbild von Sydney prägen, an diesem Abend aber scheinbar alle verabredet waren dort zu sein. Unser Vorteil: selbst Anika war meist größer als die Menschen um sie herum ;-) Das Feuerwerk war sehr schön und ein schöner Abschluss des Abends.
Für den Sonntag waren wir mit Lyse verabredet, quasi unsere "Herbergsmutter". Sie passte auf das Haus auf in dem wir über AirBnB untergekommen waren. Sie hatte uns angeboten am Sonntag einen Ausflug in die Blue Mountains zu organisieren und uns zu fahren. Ein wahres Glück, wie wir am nächsten Tag feststellen durften.
Verabredet waren wir für 7 Uhr starten. Was wir allerdings nicht wussten war, dass Nachts die Uhren umgestellt wurden... Daylightsavingtime, also eine Stunde vorgedreht. Deswegen hat uns Lyse dann auch nach alter Zeit morgens um 5 Uhr freundlich und peinlich berührt geweckt.
Nach gut 1 3/4 Stunden Autofahrt sind wir in den Blue Mountains angekommen. Lyse kannte einen vom Tourismus gänzlich verschonten Ausblickspunkt. Und was soll ich sagen, auch wenn ich es in diesem Blog vielleicht schon häufiger geschrieben habe... Es war wirklich beeindruckend und es dauerte wirklich eine ganze Zeit bis es wirklich bewusst wurde. Ein riesiges Tal in der Art des Grand Cannions nur komplett mit Wald bewachsen und soweit man blicken konnte. Über allem der blaue Dunst der ätherischen Öle der Eukalyptusbäume, im übrigen der Grund für den Namen der Berge. Einen kleinen Eindruck könnt ihr in der Fotogalerie bekommen. Der Grund für unser so frühes Aufbrechen dorthin lag unter anderem daran, dass in Australien zu dieser Zeit Ferien waren und dementsprechend viele Besucher dort waren. Aber Lyse erwies sich wirklich als glückliche Fügung des Schicksals denn wir besuchten nicht nur diverse Wasserfälle mit wenig Besucherandrang, sondern sie hatte auch Breakfast und Lunch vorbereitet und mitgenommen,  welches wir uns mit Blick in die Blue Mountains genießen konnten. Letzteres in einer Art Amphitheater mit offenem Blick in den Cannion. Fast komplett alleine.
Beim Besuch eines der Wasserfälle ist Anika dann ihre Sonnenbrille in einen der kleinen Wasserbassins gefallen, die zwischen den einzelnen Stufen entstanden sind. Mutig und natürlich unter Abschätzung, dass es nicht zu gefährlich ist, ist sie hinabgeklettert und hat sie aus dem Wasser gefischt. Auch hiervon ein kleines Bild in der Gallerie :-)
Am späten Nachmittag sind wir zurück in Sydney  gewesen. Immernoch beeindruckt von den Bildern der letzten Stunden. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass wir Lyse unendlich dankbar für diesen tollen Tag waren !!!
Am Montag sind wir dann noch zum Abschluss auf den Sydney Tower hochgefahren um uns abschließend  nocheinmal von oben anzuschauen, was wir die letzten Tage zu Fuß, per Bus und Fähre erkundet haben. Auch hiervon findet ihr etwas in der Galerie.
Am Dienstag ging es dann in aller Frühe vom Airport Sydney weiter nach Nadi, Fiji Islands...

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